IWA 2026: Adrenalin statt Koffein – FBT definiert mit der AERA 1 die Grenzen des Machbaren neu
IWA ONLINE TICKET KAUFENEs ist der 26. Februar 2026. In den Hallen der Messe Nürnberg herrscht eine konzentrierte Stille, bevor der große Ansturm beginnt. Wer bei uns am Stand von Fine Ballistic Tools (FBT) in Halle 3A / Standnummer 324 vorbeikommt, sucht keinen Smalltalk und sicher keinen müden Messe-Kaffee.
Unsere Besucher suchen Präzision, radikale Gewichtsreduktion und die Antwort auf die Frage: Wie leicht kann eine Hochleistungsbüchse eigentlich sein?
Die IWA 2026: Ein Schauplatz der Superlative
Die diesjährige IWA unterstreicht ihre Position als Weltleitmesse für Jagd- und Schießsport. Mit über 1.100 Ausstellern aus aller Welt ist die Dynamik spürbar.
Doch wir bemerken einen Trend: Die Zeit der schweren, klobigen Ausrüstung ist endgültig vorbei. „Smart & Light“ ist das inoffizielle Motto der Messe. Für uns ist das ein Heimspiel. Wir besetzen nicht nur eine Nische – wir haben sie mit unseren Carbon-Lösungen maßgeblich mitgestaltet.
Präzision durch Evolution: Die Additive Fertigung der AERA 1 und das FBT Carbon-Ökosystem
Während die Hallen der IWA 2026 von Fachbesuchern aus aller Welt geflutet werden, führen wir an unserem Stand endlose Fachgespräche.
Das Thema Nummer eins: Wie schaffen (oder schafften) wir es, dass eine Waffe von unter zwei Kilogramm nicht nur schießt, sondern präziser ist als viele schwere Match-Gewehre?
Die Antwort liegt in der Molekularstruktur unserer Bauteile. Die Verbindung von Hightech-Materialien aus der Luftfahrt mit dem traditionellen Büchsenmacherhandwerk. Das Ergebnis steht heute vor uns auf dem Präsentationstisch: Die AERA 1.
Das SLM-Verfahren: Titan neu gedacht
Das Herzstück der AERA 1 Ultraleicht Jagdwaffe ist das Systemgehäuse aus Titan Grade 23 (Ti-6Al-4V ELI). In der herkömmlichen Fertigung müssten wir aus einem massiven Block etwa 80 % des Materials wegfräsen.
Das ist nicht nur ineffizient, sondern schränkt die Geometrie ein. Durch das Selective Laser Melting (SLM) bauen wir das Gehäuse Schicht für Schicht mit einer Präzision von 30 Mikrometern auf.
Die bionische Struktur und Schwingungsdämpfung
Wir haben uns die Natur zum Vorbild genommen. Das Gehäuse der AERA 1 ist kein massiver Klotz, sondern verfügt über eine interne Triply Periodic Minimal Surface (TPMS)-Struktur. Das KI generierte Bild zeit das Bildhaft zum Verständnis.
Diese Wabenstruktur ermöglicht uns ein unschlagbares Verhältnis von Steifigkeit zu Gewicht.
Physikalisch gesehen optimieren wir damit die Eigenfrequenz des Systems. Die Steifigkeit k und die Masse m bestimmen die Resonanzfrequenz fn:
Indem wir die Steifigkeit durch die bionische Struktur massiv erhöhen, während wir die Masse senken, verschieben wir die Eigenfrequenzen in einen Bereich, der die harmonischen Schwingungen des Laufs beim Schuss kaum noch beeinflusst.
Das Ergebnis ist ein extrem ruhiges Schussverhalten, das man bei einer so leichten Waffe bisher für unmöglich hielt.
Integriertes Thermomanagement
Ein oft übersehener Vorteil der additiven Fertigung ist die Wärmeableitung. In das Gehäuse der AERA 1 haben wir mikroskopische Kühlkanäle integriert, die die Oberfläche vergrößern. Bei schnellen Schussserien – etwa im Schießkino oder bei der Auslandsjagd – leitet das Titan die Wärme effizienter ab als ein massives Stahlsystem.
Das verhindert das „Wandern“ des Treffpunktes durch thermische Verspannungen.
Synergie der Komponenten: Das Gesamtsystem 100% Made in Austria
Eine AERA 1 ist nur so gut wie ihr schwächstes Glied. Deshalb präsentieren wir auf der IWA das Komplettpaket:
- System: 3D-gedrucktes Titan mit integrierter Optikmontage.
- Lauf: Ein kannelierter Lauf, der perfekt mit dem Titangehäuses harmoniert.
- Atzl Kugelabzug
- Dämpfung: Der INCA Ti Schalldämpfer, der die Gase durch eine ebenfalls additiv gefertigte Innengeometrie leitet.
- Integrierte SWAROVSKI Montagerail
- Im Gesamtkonzept eine 100% Made in Austria Komplettwaffe.
| Komponente | Materialvorteil | Gewichtsersparnis vs. Standard |
| AERA 1 Receiver | Titan Grade 23 | minus 45% |
| UNIC Schaft | High-Modulus Carbon | minus 60% |
| INCA Dämpfer | 3D-Titan Kern | minus 35% |
Fazit: Warum „Gut“ für uns nicht gut genug ist
Die Resonanz hier in Nürnberg und auf der Hohen Jagd in Österreich zeigt uns: Der Markt hat auf diesen technologischen Sprung gewartet.
Wir reden nicht mehr über Nuancen, sondern über eine neue Kategorie von Jagdwaffen. Die AERA 1 ist das Ergebnis von Mut zum Risiko und der kompromisslosen Nutzung modernster Fertigungsverfahren.
Wir von FBT sind stolz darauf, dass wir nicht nur Komponenten liefern, sondern ein Versprechen einlösen: Die perfekte Jagdwaffe für die härtesten Bedingungen. Wer einmal die Leichtigkeit einer AERA 1 in Verbindung mit der Präzision unserer Carbonschäfte erlebt hat, sieht die Jagdwelt mit anderen Augen.
Die IWA 2026 ist für uns erst der Anfang. Die additive Fertigung öffnet Türen, von denen wir vor fünf Jahren nur geträumt haben. Wir laden jeden Fachbesucher ein, die AERA 1 in die Hand zu nehmen – aber Vorsicht: Jede andere Waffe wird sich danach schwer wie Blei anfühlen.
